Tierisch Gut!

Eine Gitarrenschule für Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gitarrenschule Tierisch Gut! ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit didaktischen und methodischen Fragestellungen bezüglich des Instrumentalunterrichts und entstand im Zusammenhang mit meiner Abschlussarbeit an der Musikhochschule in Arnheim.

Der frühzeitige Beginn mit einer musikalischen Erziehung erlebt zurzeit eine ausgesprochene Trendwelle. Grund mag das Bewusstsein sein, dass die Auseinandersetzung mit Musik und der Erwerb von musikalischen Fähigkeiten die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflusst, vor allem in den ersten Lebensjahren. Neue Programme wie „JeKi – Jedem Kind ein Instrument“ und die zunehmende Thematisierung dieses Gedankens in den Medien unterstützen diese Tendenz zusätzlich. So ist auch das Einstiegsalter in den Instrumentalunterricht erheblich gesunken.

Darüber hinaus empfinde ich das Erlernen eines Instrumentes in der heutigen, schnelllebigen und von elektronischen Geräten dominierten Gesellschaft gerade deshalb besonders wertvoll, weil sich Kinder auf diese Weise ihrem eigenen Lebensrhythmus bewusst werden können. Sie lernen eigene Ideen kreativ umzusetzen und können selbst und andere direkt am Erfolgserlebnis teilhaben lassen.

Meine Gitarrenmethode richtet sich an Kinder ab 5 Jahre. Sie sollen spielerisch an das Instrument herangeführt werden und ohne Druck lernen. Dies geschieht im Einzelunterricht oder kleinen Gruppen mit bis zu drei Schülern. In den ersten Unterrichtsstunden arbeitet der Lehrer mit vielen Geschichten und Spielereien. Ferner sollen kleine Melodien und Lieder den Kindern zunächst weitgehend auditiv, durch zum Beispiel Vorspielen und Nachspielen beigebracht werden. So entwickeln die Kinder ein Gefühl für die Musik und das Instrument ohne den Druck des Notenlesens. Die Notation wird so einfach wie möglich gehalten. Sie dient mehr dazu, die Kinder zu Hause beim Üben noch einmal an das Erlernte zu erinnern. Sie kann auch als Hilfe für die Eltern dienen, die zu Hause mit dem Kind das Erlernte noch einmal wiederholen sollten. Erst Schritt für Schritt wird das Notationssystem eingeführt. Auf Haltungsbeschreibungen oder technische Anweisungen und Abbildung, wird ganz bewusst verzichtet, um dies dem jeweiligen Lehrer in die Hand zu geben. Eine stetige Verbesserung durch eine kompetente Person im direkten Kontakt erscheint mir unverzichtbar. Zusätzlich leiten Abbildungen oft zu Missverständnissen oder Fehlhaltungen. Die Gitarrenschule arbeitet mit sehr kleinen Schritten um, so selbst etwas langsamer lernende Kinder nicht zu überfordern und somit den Spaß am Gitarrespiel beizubehalten.

Um Missverständnisse zu vermeiden und aus platztechnischen Gründen wurde eine Version der Stücke als Noten im Lehreranhang am Ende der Gitarrenschule beigefügt. Um die Noten schnell zu finden, steht unten an der Seite die jeweilige Seitenzahl. Diese ist gekennzeichnet durch L.V. Außerdem befinden sich dort Lehrerbegleitungen zu einigen Stücken. Erläuterungen oder Anweisungen an den Lehrer befinden sich auf der jeweiligen Seite unten in kleiner, grauer Schrift.

Über Interesse an meiner Gitarrenschule würde ich mich sehr freuen!